Siebdruck

 

Siebdruck ist eines der ältesten Druckverfahren. Der Siebdruck entwickelte sich aus dem Schablonendruck, der schon vor unserer Zeitrechnung in China angewendet wurde.

 

Die Schablonen wurden aus Kupfer, Gold oder Papier gefertigt und mit Haaren bzw. Seide bespannt. Um 1850 wurde in England ein Gewebe mit Schablone auf einen Holzrahmen gespannt und Textilien und Tapeten bedruckt. Seit 1910 entwickelte sich der Siebdruck kontinuierlich.

 

Die Siebdrucktechnik

Beim Siebdruck ist ein Rahmen aus Holz, Aluminium oder Stahl mit einem Gewebe überzogen. Dieses wird mit einer lichtempfindlichen Kopierschicht versehen, die dann im Kopierprozess an nichtdruckenden Stellen aushärtet. Die druckenden Stellen werden ausgewaschen. An diesen Stellen ist das Gewebe frei und Farbe kann hindurch gerakelt werden.

 

Siebdruck ist sehr variabel. Man kann die verschiedensten Materialien in verschiedenen Stärken bedrucken,  z.B. PVC-Folie, Blech, Metalltafeln, Papier, Glas. Die Lithos müssen positiv seitenrichtig kopiert sein. Bei Rasterdrucken muss man wissen, dass die Rasterweite max. auf 34  l/cm eingestellt sein darf. Bei Großplakaten DIN Ao und größer ist es üblich, mit 16 l/cm zu arbeiten

 

Das Siebdruckverfahren wird auch für das Bedrucken von Textilien, Reisetaschen, Sporttaschen, Umhänge-  sowie Werbetaschen genutzt.

 

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